| Messenger | SMS | RSS | Fotocenter | Sicherheit |
10 Fakten zur Passwort-Sicherheit
Schlüsseldienst für Ihren PC: Wir erklären, wie Sie bei Verlust Ihres Passworts an Ihre Daten kommen – und wie Sie sich vor Passwortknackern schützen.
Wie Sie sich vor Passwortknackern schützen und bei Verlust des Passwortes an Ihre Daten kommen. (Foto: PC-WELT)
Sie haben Ihr Passwort für Windows oder für eine verschlüsselte Datei vergessen? Oder das Master-Passwort, hinter dem Ihre Zugangscodes für Ebay, Amazon & Co. stecken? Da haben Sie erstmal ein Problem. Wir zeigen, wie Sie dennoch an Ihre Daten kommen und was Sie beachten sollten, um mit geringem Aufwand möglichst hohe Sicherheit zu erreichen. Da die Tools eventuell auch für illegale Zwecke genutzt werden können und aufgrund der unklaren Rechtslage finden Sie keine Software zu diesem Artikel.
Ein Tool zum Sichern Ihrer Kennwörter möchten wir Ihnen empfehlen: Den Steganos Passwort Manager Free (siehe Kasten) bekommen Sie gratis. Damit können Sie bequem alle Kennwörter verschlüsselt auf Ihrem PC oder einem USB-Stick ablegen.
1. Angriff mit Wörterliste: Ein Passwort in Minuten knacken
Passwortknacker arbeiten meist zunächst auf der Basis von Wörterlisten, die in Knack-Tools integriert sind oder im Internet kursieren. Sie probieren also Zeichenkombinationen aus, die Namen oder Begriffen entsprechen – zunächst ohne Zusätze, danach auch zusammen mit Zahlen. Anwender, die ein möglichst sicheres Passwort erstellen wollen, tun gut daran, Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu kombinieren und dabei kein sinnvolles, sprich: erratbares Wort zu wählen. Sofern der Zugang Unterscheidungen zwischen Groß- und Kleinschreibung berücksichtigt, sollten Sie hier ebenfalls variieren. Sinnvoll ist es, komplexe Abwandlungen mit vor- und nachgestellten Zahlen zu wählen: Passwort69 wird häufiger verwendet und schneller erraten als 69Passwort oder noch besser Pa6sswo9rt. Zur Verdeutlichung, wie nachlässig viele Anwender sind: Die meisten Passwörter lassen sich mit einem üblichen PC und einer Wörterliste innerhalb von zwei bis drei Minuten knacken. Mehr zu sicheren Passwörtern lesen Sie im Kasten "Schwer zu Knacken".
2. Brute Force: So kommen Knacker immer ans Ziel
Helfen Wörterlisten nicht weiter, kommt "Brute Force" zum Einsatz. Dieser Begriff für "rohe Gewalt" beschreibt die Methode, alle möglichen Kombinationen auszuprobieren, um ein Passwort herauszufinden. Je länger das gewählte Kennwort und je abwegiger die Kombination ist, desto schwerer hat es der Angreifer. Über kurz oder lang führt die Methode aber immer zum Ziel.
Um sich als Betreiber einer Website vor Hacking-Attacken zu schützen, empfehlen wir, nur eine bestimmte Anzahl an Versuchen (beispielsweise zehn) zuzulassen und dann den Zugang für etwa 10 oder 15 Minuten zu sperren. Wenn Sie als Anwender innerhalb eines Systems eine solche Sperre setzen können, sollten Sie dies tun.
- 10 Fakten zur Passwort-Sicherheit
- Bios-Passwort aushebeln
- Tools für Passwortknacker
- Bedrohung durch Keylogger
Was Facebook über Sie preisgibt
Beiträge, Fotos, Kommentare - wer sieht meine Facebook-Einträge? Wir schaffen Klarheit und zeigen Schritt für Schritt, wie Sie die Kontrolle behalten.- Sicherheit für Windows 7, XP und Vista
- So sichern Sie Ihre Daten im Internet




del.icio.us
digg
Bloglines
Technorati
furl
reddit
Google
Linkarena
Mister Wong
OneView
Yahoo!
YiGG