Quiz: Kennen Sie HDCP oder DTS?
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Eine internationale Umfrage der Wiener Wirtschaftsuniversität ergab, dass mehr als die Hälfte der Konsumenten bei der Auswahl technischer Produkte durch die zahlreichen Fachbegriffe überfordert sind. Was unterscheidet die SACD von der normalen CD? Was ist der Unterschied zwischen "HD ready" und "Full HD"? Sind Sie fit für die High-Tech-Welt?
Testen Sie Ihr Wissen im Quiz!
Frage 1 von 15
HDCP ("High bandwidth Digital Content Protection") soll Filme sicherer machen. Wovor schützt dieser Mechanismus?
Frage 2 von 15
DTS ("Digital Theater Systems") wurde ursprünglich für Kinos entwickelt. Diese Technik kann aber auch das Heimkinoerlebnis versüßen? Was versteckt sich hinter den drei Buchstaben?
Frage 3 von 15
Die Abkürzungen UMTS und 3G sind schon seit Jahren in aller Munde. Aber was ist das eigentlich genau?
Frage 4 von 15
Sie können sich nicht zwischen zwei Fernsehern entscheiden? Auf einem prangt das "HD ready"-Logo, der andere wartet mit "Full HD"-Fähigkeiten auf. Welchen sollten Sie wählen?
Frage 5 von 15
Das iPhone unterstützt die Funktechnik "Edge". Ist das nun besser oder schlechter oder sogar das gleiche wie UMTS?
Frage 6 von 15
Da hat man nun einen "Full HD"-Fernseher – und auch schon den nächsten Schreck. Unterstützt das Gerät "24p"? Und was bedeutet das?
Frage 7 von 15
Die neue Generation von LEDs soll die Bildschirme revolutionieren. Für was steht denn die Abkürzung OLED?
Frage 8 von 15
Silberscheiben sind aus der Technikwelt nicht mehr wegzudenken. Was landet denn auf so genannten SACDs?
Frage 9 von 15
HSUPA klingt super. Doch wem bringt das eigentlich was?
Frage 10 von 15
Beim Beamer-Kauf gilt zunächst die Frage: LCD oder DLP. Aber wofür steht dieses DLP bloß?
Frage 11 von 15
UWB gilt als Erlöser für eins der meistgehassten Probleme im Wohnzimmer. Was könnte mit dieser Technik der Vergangenheit angehören?
Frage 12 von 15
DMB, DVB-H, DVB-S !? Dabei wollte man doch einfach nur Fernsehen. Welche Box braucht man, um digitales Fernsehen im Kabelnetz zu genießen?
Frage 13 von 15
Die Firma Dolby hat viele Verfahren entwickelt, die sich mit Audiodaten beschäftigen. Welches Verfahren beschreibt ein Mehrkanaltonsystem mit bis zu 13 Lautsprechern und einem Subwoofer?
Frage 14 von 15
Ihre Digitalkamera kann Motive auch im RAW-Format speichern? Sehr gut. Wissen Sie auch, womit sich diese Aufnahmen am ehesten vergleichen lassen?
Frage 15 von 15
Ihr mobiles Gerät hat einen Akku. Nun wollen Sie dafür Ersatz kaufen. Wo lesen Sie die Stromspeicherfähigkeit des Energiespenders ab?
Leider falsch geraten.
Da lagen Sie goldrichtig!
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HDCP wurde zusammen mit der digitalen Audio- und Video-Schnittstelle HDMI ("High Definition Multimedia Interface") eingeführt. Der kleine Stecker transportiert hochauflösende Film- und Toninhalte zum Fernseher und Verstärker. Kinofilme auf HD-DVD und Blu-ray werden mit HDCP geschützt, damit die wertvollen, hochauflösenden Inhalte nicht auf dem Weg vom Abspieler kopiert werden. Erst wenn alle beteiligten Geräte im Heimkino diesen Kopierschutz unterstützen, schickt der Player die hochqualitativen Datensignale. Ansonsten muss man sich mit DVD-Qualität zufrieden geben.
$ConclusionIsCorrect
DTS findet sich auf vielen digitalen Filmdatenträgern. Dieses Verfahren zum Speichern und Abspielen von Mehrkanalton gilt als Konkurrenz zu Dolby Digital. Von Vorteil bei DTS ist, dass die Tonsignale weniger stark komprimiert werden und so qualitativ höher sind. Darüber hinaus kann es in diesem Fall eine extra Tonspur für Basssignale geben. So lässt der Subwoofer das Heimkino wie im echten Multiplex beben.
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UMTS steht für "Universal Mobile Telecommunications System". Diese dritte Generation ("3G") der Mobilfunktechnologie verspricht deutlich schnellere, mobile Datenübertragungen. Während bei der Vorgängertechologie GPRS ("General Packet Radio Service") etwa 170 kbit pro Sekunden möglich sind, schafft UMTS 1400 kbit. Diese Verfügbarkeit von schnellem Internet auch unterwegs soll dem mobilen Nutzer gänzlich neue Anwendungsbereiche eröffnen, da nun nicht mehr ein stationärer DSL-Anschluss notwendig ist.
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Im Zuge der Einführung hochauflösender Fernseher ist der Begriffs- und Logo-Dschungel besonders dicht. "HD ready" besagt, dass das Gerät einen HD-Standard darstellen kann und über dementsprechende Eingänge verfügt. Allerdings gibt es mehrere der hochauflösenden Bildformate. "720p" stellt Vollbilder in 1280x720 Pixel dar. 1080i entspricht 1920x1080 Pixeln, allerdings werden hierbei Halbbilder verwendet. So werden also real nur 540 Zeilen verwendet. Diese beiden Verfahren müssen von "HD ready"-Geräten angezeigt werden können.
Das Label "Full HD" geht noch einen Schritt weiter: hier sollen auch 1080p-Signale angezeigt werden können. Dass heisst, dass auch Vollbilder in der Auflösung 1920x1080 über den Schirm flimmern. Damit sieht man dann auch feinste Details.
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Edge ("Enhanced Data Rates for GSM Evolution") ist der Datenturbo für GPRS. Diese Erweiterung für den Vorgänger von UMTS soll der verbreiteten Funktechnik GPRS noch ein bisschen längeres Leben ermöglichen. Zwar ist Edge mit bis zu 384kbit/sec langsamer als aktuelle UMTS-Dienste, trotzdem macht dieser Funk heute noch Sinn. Zum einen sind UMTS-Funkmasten noch nicht flächendeckend verfügbar. Zum anderen verbrauchen die Sende- und Empfangsteile für UMTS in einem Handy noch deutlich mehr Strom als Edge-Technik. So hält der Akku länger. Bisher gibt es diese Übertragungsstandard nur bei T-Mobile und Vodafone.
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24p besagt, dass der Fernseher oder Projektor Bildsignale mit 24 Vollbildern pro Sekunden verarbeiten kann. Kinofilme werden mit dieser Bildrate auf Zelluloid gebannt. Normalerweise kommen aber Fernsehsignale mit 25 oder 50 Bildern pro Sekunde beim Gerät an. Manche Bildschirme können diese Daten nun umrechnen, jedoch leidet darunter das Bild. Gerade bei vertikalen Schwenks gibt es Bildstörungen im Film. Ganz moderne Geräte sind in der Lage die 24 Bilder direkt zu verarbeiten. So steht dem ruckel- und störungsfreiem Kinogenuss in den eigenen vier Wänden nichts im Wege.
$ConclusionIsCorrect
Die OLEDs sind eine Weiterentwicklung der normalen LEDs ("Light Emitting Diode"). Diese organischen Leuchtdioden sind theoretisch günstiger herzustellen und bringen einer Reihe Vorteile mit sich. Zum einen sind sie dünner und lassen sich auf biegsamen Materialien aufbringen, etwa für elektronische Tinten. Im Vergleich zur herkömmlichen LCD-Technik bei Bildschirmen ist ebenfalls von Vorteil, dass die OLEDs von alleine leuchten. Eine seperate Hintergrundbeleuchtung wird somit überflüssig. Praktisch für mobile Geräte ist der extrem geringe Energieverbrauch. Sony hat mit XEL-1 in Japan ein TV-Gerät mit dieser Technik auf den Markt gebracht.
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SACD steht für "Super Audio Compact Disc" und stellt eine Weiterentwicklung der normalen Audio-CD dar. In Konkurrenz zur "DVD-Audio" versucht die SACD besonders hochwertige Tonsignale zu speichern. Darüberhinaus ist es möglich, Surround Sound ohne Qualitätseinbußen wie bei DTS oder Dolby Digital abzuspielen. Schon bei normaler Stereo-Wiedergabe soll sich die verbesserte Auflösung des digitalen Signals in einem größeren Dynamikumfang bemerkbar machen. Klassikfans können mit SACD und Surroundsound die einzelnen Instrumente im Musikgraben mit den Ohren orten.
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HSUPA ("High Speed Uplink Packet Access") erhöht die Geschwindigkeit von UMTS. Dabei geht es jedoch nicht um das Herunterladen großer Dateien, sondern um die umgekehrte Richtung. Wer auch unterwegs viele Fotos oder sogar Filme auf einen Server laden muss, wird sich darüber freuen. Bis zu 1,45 Mbit/sec sind damit möglich. Bisher hat nur Vodafone diesen Hochgeschwindigkeitsdienst für Kunden gestartet.
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Diese Technik von Hersteller "Texas Instrument" wird in Video-Projektoren und Rückprojektionsbildschirmen eingesetzt. Anders als bei der LCD-Technologie werden hier knapp eine Millionen winziger Spiegel gesteuert, um das gewünschte Bild zu erzeugen. Die LCD-Technik dagegen leuchtet durch einen transparenten Bildschirm hindurch und projeziert so Filme an die Leinwand. Vorteil der DLP-Technik sind höhere Kontraste, helleres Bild und weniger Schlieren bei schnellen Bildinhalten.
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Der Kurzstreckenfunk "Ultra-wide band" ist angetreten, um einer Vielzahl der Kabel im Heimkino und am PC überflüssig zu machen. Ob USB-Verbindung, HDMI-Anschluss oder DVI-Kabel: auf kurze Entfernung kann UWB enorme Datenmengen ohne Kompression transportieren. Das spart viele Meter Kabel, Adapter, Leisten und Stolperfallen. Nur das Stromkabel wird auf Dauer noch verlegt werden müssen.
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Der Überstragungsstandard "Digital Video Broadcast", kurz DVB existiert in verschiedenen Varianten für unterschiedliche Übertragungswege. Der Buchstabe hinter dem Bindestrich gibt an, wie die Signale eintreffen. "C" steht für "Cable", also den Kabelanschluss. "T" umschreibt mit "terrestrial" die bodennahe Ausstrahlung, die per Zimmer- oder Dachantenne empfangen werden kann. DVB-S ist die Variante zum Empfang von digitalem Satellitenfernsehen. Zur Fußball Weltmeisterschaft 2006 startete im Probebetrieb noch ein Fernsehdienst für Handys: DVB-H.
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Das Surround-Sound-Verfahren Dolby Digital Plus kommt bei HD-DVD und Blu-ray Discs zum Einsatz. Die theoretisch möglichen 14 Kanäle sollen eine bisher unerreichte Räumlichkeit der Klangkulisse ermöglichen. Dafür sind allerdings auch neue Geräte notwendig. Aufgrund der benötigten Bandbreite lassen sich alte SPDIF-Digitalverbindungen nur mit eingeschränkter Qualität nutzen. Erst eine Verbindung per HDMI-Kabel spielt alle Trümpfe dieses Tonformats aus.
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Das Rohdatenformat ("raw" steht im englischen für "roh") bannt das Foto relativ unbehandelt auf die Speicherkarte. Daher lässt sich diese Speicherformat am ehesten mit einem Negativ aus der analogen Fotografie vergleichen. Einstellmöglichkeiten wie Weißabgleich, Farbsättigung, Kontrast, Schärfung oder Weichzeichnung lassen sich später verlustfrei am PC durchführen. Diese Optionen hat man bei Verwendung des Standard-Bildformats JPEG nicht. Nachteil der Raw-Daten ist jedoch, dass diese sehr viel Platz auf der Speicherkarte wegnehmen. Da dadurch auch der Speichervorgang länger dauert, ist die Kamera nicht so schnell wieder einsatzbereit.
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Die Einheit "Amperestunde" gibt die elektrische Ladung an. Da mobile Akkus vergleichsweise wenig Energie speichern können, wird hier die Ladung in Milliamperestunden ("mAh") angegeben. So wird auf dem Akku oder der Batterie aufgedruckt wie lange eine Ladung theoretisch ausreicht, um einen bestimmten Strom zu liefern. Allerdings haben äußere Faktoren wie Temperatur und Alter des Akkus großen Einfluss auf das Durchhaltevermögen in der Praxis.
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Sechs bis zehn richtige Antworten:
Das war schon ganz gut. Sie haben die Hinweise in den Bildern gut erkannt.
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Zehn bis 15 richtige Antworten:
Ausgezeichnet! Sie sind wirklich fit in Sachen "Technik-Begriffe".